Coworking für Anfänger

Sind Sie das ständige Arbeiten im Home-Office auch langsam leid? Fehlen Ihnen auch die sozialen Kontakte und der spontane Austausch? Dann geht es Ihnen gleich wie so vielen zurzeit. Eine grossangelegte Studie in mehreren Ländern hat ergeben, dass die langanhaltende Isolation im Home-Office vielen auf die Psyche schlägt. Was wiederum als sehr positiv gewertet wird, ist der Wegfall des täglichen Pendelns zur Arbeit. Wie so vieles hat also auch diese Medaille zwei Seiten: Zum einen leiden wir unter sozialer Vereinsamung und auf der anderen Seite kommen wir in den Genuss von mehr Freizeit. So gesehen wäre nach dem Fall der Home-Office-Pflicht, nebst dem Home-Office und dem Büro, das Coworking Space doch eine abwechslungsreiche und spannende Alternative.

Dass produktives Arbeiten auch ausserhalb des Büros funktioniert, haben die vergangenen Monate mehr als bewiesen. Mit Home-Office und Remote-Work haben wir uns längst arrangiert – zugegeben, die einen besser als die anderen. Die Gründe dafür sind vielfältig und werden von Faktoren wie z.B. Selbstorganisation, Wohn- oder Lebenssituation beeinflusst. Nebst der Tatsache, dass wir unsere Arbeitskollegen und -kolleginnen vermissen und wir uns teilweise einsam fühlen, sind wir uns in einem Punkt bestimmt einig: Die etlichen Stunden, die wir im Monat im Stau oder in total überfüllten Zügen und Bussen verbringen, vermisst wohl kaum jemand. Und um genau diesen Spagat zu meistern, kann Coworking Abhilfe schaffen.

Coworking für Anfänger
Coworking ist eine gute Ergänzung zum Büro oder dem Home-Office. Mit dem Wegfall des Pendelns kommen Sie in den Genuss von mehr Freizeit und gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit Ihr Netzwerk zu erweitern.

Mit diesen acht Schritten werden Sie zum Coworking-Liebhaber

Ein grosses Plus vom Coworken liegt sicherlich beim verkürzten Arbeitsweg. Das Resultat: Mehr Freizeit und somit eine klare Verbesserung der Work-Life-Balance. Ein weiterer Vorteil ist die Community in einem Coworking Space. Es ersetzt zwar nicht das eigene Team, fördert aber auf jeden Fall die Erweiterung des eigenen Netzwerkes, verhilft zu neuer Inspiration und im besten Fall sogar zu einem Auftrag. Denn die Spaces sind vielerorts voll mit Freelancer*innen und Unternehmer*innen aus den unterschiedlichsten Branchen.

Klingt doch ziemlich cool, oder? Ist es auch. Doch wie arbeitet es sich eigentlich in einem Coworking Space und könnte das überhaupt etwas für mich sein? Fragen die sich unweigerlich stellen. Aber um Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten, sollte man es einfach ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen machen. Deshalb haben wir uns die wichtigsten Tipps für einen guten Start ins Coworking-Leben bei den Coworking Profis vom «Wunderraum» im Pfäffikon SZ geholt. Damit wird Ihr erstes Mal bestimmt nicht das letzte Mal bleiben.

Coworking für Anfänger
Das Coworking Wunderraum (Bild) ist eines von über 350 Coworking Spaces in der Schweiz.

1. Finde das passende Coworking

In der Schweiz zählen wir heute über 350 Coworking Spaces – Tendenz steigend. Um in den vollen Genuss aller Vorteile zu kommen, sollte sich der Space idealerweise in der Nähe von Ihrem Wohnort befinden. Auf www.coworking.ch werden Sie rasch fündig. Anhand der Bewertungen und Kommentare gewinnen Sie, nebst den Informationen auf der Anbieterseite, einen guten Eindruck über den Betreiber.

2. Buchen Sie einen kostenlosen Kennenlerntag

Die meisten Coworking-Betreiber bieten kostenlose Schnuppertage für ein unverbindliches Kennenlernen an. Je nach Anbieter haben Sie Ihr Wunschdatum schnell über die Website reserviert. Jetzt steht Ihrer ersten Coworking Experience nichts mehr im Weg.

3. Reservieren Sie genügend Zeit für einen Rundgang und ein Gespräch mit dem Anbieter

Bitten Sie den Host (Community-Manager) darum, Sie am Schnuppertag durch den Coworking Space zu führen. So erfahren Sie aus erster Hand, welche Bereiche und Zonen sich für welche Arbeiten eignen. Sprechen Sie mit dem Host unbedingt auch über Ihre Bedürfnisse. Möchten Sie lieber ungestört arbeiten? Oder arbeiten Sie besser in Gesellschaft? Stellen Sie auch die brennenden Fragen über Dos and Don’ts, die Zusammensetzung der Community und zu Themen wie Vertraulichkeit und Datensicherheit.

4. Planen Sie den Tag und arbeiten Sie in verschiedenen Zonen

Überlegen Sie sich im Vorfeld, welche Aufgaben Sie am ersten Coworking-Tag erledigen möchten. Je vielfältiger die Arbeit umso besser lassen sich auch die unterschiedlichen Zonen ausprobieren. Das Raumangebot mit Silence-Bereichen, Fokusräumen, Steharbeitsplätzen, Arbeitslounges oder Telefonboxen, lassen viel Freiraum, um für sich den perfekten Arbeitsplatz zu finden.

Coworking für Anfänger
Ein guter Coworking Space bietet ein breites Raumangebot für kreatives und konzentriertes Arbeiten und schafft damit die optimalen Voraussetzungen für einen produktiven Arbeitstag.

5. Knüpfen Sie erste Kontakte mit anderen Coworkern

In einem Coworking Space kommt man rasch in Kontakt mit anderen Coworkern und Coworkerinnen. Ein guter Space zeichnet sich zudem dadurch aus, dass Sie der Community-Manager beim Vernetzten unterstützt und Sie den anderen Coworkern vorstellt. Aber oftmals entstehenden bereits zufällige Bekanntschaften an der Kaffeemaschine oder wenn man sich dem gemeinsamen Mittagessen anschliesst.

6. Reflektieren Sie den Tag

Machen Sie sich am Ende des Tages Gedanken zu Fragen wie beispielsweise: Wie haben Raum und Ambiente auf Sie gewirkt und welche Auswirkungen hatte dies auf Ihre Arbeit? Welchen Eindruck hatten Sie vom Anbieter und von den anderen Coworkern? Wie wurden Sie in der Community aufgenommen? Was hat Ihnen besonders gut gefallen, was weniger? Konnten Sie das erledigen, was Sie sich vorgenommen haben?

7. Sprechen Sie mit Ihren Vorgesetzten und mit Ihrem Team

Berichten Sie Ihrem oder Ihrer Vorgesetzen von dem Schnuppertag und teilen Sie Ihre Erfahrungen auch in Ihrem Team. Holen Sie bei Ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen weitere Meinungen und Erfahrungen zum Thema Coworking ab. Erkundigen Sie sich zudem bei Ihrem Arbeitgeber über die Rahmenbedingungen und die Möglichkeiten vom Arbeiten an Drittorten.

8. Schliessen Sie ein «kleines Abo» ab

Wenn Ihre Erfahrungen mit Coworking positiv waren, sollten Sie dem Ganzen eine Chance geben und mit einem ersten «kleinen Abo» weitere Erfahrungen sammeln. Dazu gibt es bereits attraktive Abos für einen Coworking-Tag pro Woche. Je nach Unternehmen übernimmt der Arbeitgeber ein Teil der Kosten oder sogar gleich das ganze Abo. Sollte sich der Arbeitgeber nicht daran beteiligen, stellen Sie sich die Frage, was es Ihnen wert ist, einmal pro Woche nicht pendeln zu müssen und stattdessen mehr Zeit für sich oder die Familie zu haben.

Sie sehen also, der Einstieg ins Coworken ist keine grosse Sache. Wenn Sie sich an diese 8 Tipps halten, wird Ihr erstes Mal bestimmt zu einem positiven Erlebnis.

Bilder: Coworking Wunderraum, Pfäffikon SZ

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Wunderraum. Das Coworking in Pfäffikon SZ besticht nicht nur durch seine Top Ausstattung, sondern punktet auch mit einem erstklassigen Service und mit einer gepflegten Community. Überzeugen Sie sich selbst – hier geht es zur Anmeldung für einen kostenlosen Probetag.

Wunderraum
Secured By miniOrange